Der Quell der ich einst war
gebar Gelüste aufzusteigen
Des Mikro meines Kosmos gewahr
beschloss ich mir die Welt zu zeigen

Nicht lang behielt ich Grün im Blick
behände streifte meinen Strick
mir über Schicksals kalt durchweichte Hand
Vor mir der Wüste dürstendster Sand

Mit dem Leben unverbunden
sperrte mich die Erde ein
auch der Himmel in Geiz gewunden
ließ der Regen mich allein

Ohnmacht ertränkt mich Gefangenen
Am Himmel die Sonne, am Fuße die Erde
dass ich auch bloß zu Dampfe werde
Dies ist mein Fatum, dies ist mein Leben

Nichts bleibt mir, die letzten Tropfen
reißt der durstige Staub an sich
Wenn am Morgen die Sonne erscheint
wird der Sand meine Leere erfüllen

Mein Wunsch war der, ein Meer
das größte Meer der Welt zu werden
Mein Wunsch war der, hinfort zu gehen
die finsteren Nächte mit Feuer versehen
um endlich das Meer zu erreichen.

-------------------------------------------------------------

Furchen auf der Stirn
zeichnen sich behände
ab, die Suche hat kein Ende
Rosa, rosa brüllt das Licht
bevor es meinen Körper sticht
Immer zu, als obs das Ende sucht
bohrt es sich hinein mit aller Wucht
kriecht in mich, frisst mein Alles auf
Die Stille, die nimmt ihren Lauf.

-------------------------------------------------------------

Ein Schatten dunkler als die Nacht
hat mich um meinen Schlaf gebracht
Des Waldes dunkelgrüner Saum
rückt immer näher in den Raum
Die Schläfe pocht in irren Tönen
aus deiner Lunge weißes Stöhnen...
Surrend bricht der Kreislauf aus

-------------------------------------------------------------

Im Ausklang lieblos, leblos
verloren in dem Schoß
der wohlig dunkelrot sich gibt

Der Schnee deckt mich zur Nacht
zum säuseln meines Blutes
im engen Körperschacht.

Dein Fehlen bricht die Welle
an schmerzenreichster Stelle
Das Lieben löst die Stimme
einmal, keinmal zurück

-------------------------------------------------------------



Gratis bloggen bei
myblog.de

Did it hurt?


Read this
Know me
Taste it
Feel me
Borderline
Books
Art


Go away
Write down
Look up
Call me