Flucht

Ich ziehe virtuell um. Es ist Zeit diesen Ort für immer zu verlassen.

Den Neuanfang gibts hier:

http://endstation-sehnsucht.blogspot.com/

19.6.09 14:41


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Es geht mir schlecht. Ich will ausbrechen. Meine Wohnung ist ein vollgepackter bunter Käfig. Ich weiß nicht mehr wohin. Meine Therapeutin würde sagen: ich bin hilflos. Ich kann nichts tun.

Was mir bleibt ist zu ertragen. Ich möchte weg hier, wo mich die Erinnerungen nicht einholen können. Möchte all meine Sachen in einen großen schwarzen Müllsack werfen und sie entsorgen. 

Ich bin fertig mit dem Leben. Alles droht wieder zu zerbrechen. 

Keiner kann mir helfen. 

18.6.09 12:14


Nein, ich vermisse dich nicht. Habe meine Liebe heruntergefahren und bin selbst erstaunt, dass sowas geht. Ich wollte dich nicht anrufen, weil ich wusste, dass es alles kaputt machen kann, was ich mir hier langsam wieder aufbaue. Du hast nichts falsches gesagt eben am Telefon, aber alles fühlt sich falsch an.

Heute auf der Straße auf dem Fahrrad hielt ich Mülltüten für riesige Blumensträuße. Der Dönermann grüßt jedesmal, auch wenn ich nur um die 5mal sein Gast war. Beine braun gesprenkelt von der staubigen Asche. Fußball war mal meine Liebe. Hart aber herzlich.

Ich vermisse dich von früher. Ich sage früher, als ob wir schon seit Jahren ein Paar wären. Dabei ist es nicht mal ein halbes Jahr. Meine Theorien über die Liebe bestätigen sich. Nach einem halben Jahr flaut alles ab. Und ich will nicht das es aufhört. Ich will nicht das es aufhört etwas besonderes zu sein zwischen uns. Allein trockne ich Tränen. In Gedenken an deine sanften Berührungen, an diese gelassene Ruhe die mich damals fasziniert hat. Erinnerungen an die Zartheit deiner Seele, ihre Tiefe. Und ich dein Tiefseelentaucher. Vielleicht kannst du nichts dafür. Vielleicht ist es die Gesetzmäßigkeit des Liebens, dass alles so kommen musste. 

Heute bin ich verdammt ehrlich. Ich befürchte den Verlust meiner Liebe, habe es zu verdrängen versucht. Und du, du hast dich verändert. Ich brauche eine Lebenskonstante, an deren seite ich mich verändern kann, sekündlich. Nur du, du musst so bleiben, wie du es anfangs vorgegeben hast. Ich weiß nicht ob ich dich verlassen kann, zur Zeit. Aber ich vermute, dass es gut wäre um herauszufinden, ob es noch einen Sinn hat mit uns. 

Eine Weile fühlte ich mich so gewollt und erwünscht und gebraucht, wie noch nie in meinem Leben. 

3.6.09 22:04


Ich habe aufgehört zu Rauchen. In meinem Fall trifft es zu, dass das Rauchen meine Depressionen verstärkt.

Gestern, das Bewerbungsgespräch. Im Vergleich zu den anderen, sah ich aus wie eine Nutte. Nicht mein Milieu. 

Ich hab jetzt auch Chucks, und es fühlt sich nicht annähernd so toll an wie erwartet. Aber mein neues Parfum (The Beat von Burberry) bringt mich auf Geruchshöhepunkte.

Meine Ratten haben Grabmilben, sowas wie Rattenkrätze und eigentlich wollte ich heute zum Tierarzt, nur ist Dude in der Nacht ausgebüchst und hat sich bis vor kurzem nicht blicken lassen. 

Ich habe mir Ravioli gekocht, nein warmgemacht und sie schmeckten beschissen. 

Und gleich werde ich neues Phtalblau kaufen gehen um weitermalen zu können. 

Ich bin traurig und allein. Meine Therapeutin ist hilflos und ich bin es leid. Letzte Stunde hätte ich sie das erste Mal am liebsten angebrüllt. 

Mehr als Satzfetzen bringe ich zu meinem eigenen Bedauern nicht zu stande.

3.6.09 13:16


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